Fotokopieren an Schulen neu geregelt

Die Lehrkräfte an Schulen in Deutschland dürfen künftig urheberrechtlich geschützte Inhalte aus Büchern und Unterrichtswerken auch digital vervielfältigen und den Schülerinnen und Schülern im Unterricht zugänglich machen.
Darauf einigten sich die Kultusministerien der Länder mit dem Verband Bildungsmedien sowie den Verwertungsgesellschaften VG WORT, VG Bild-Kunst und VG Musikedition im Dezember 2012.

Die neue Vereinbarung umfasst einfache und praktikable Regelungen:
 
  • Die Lehrkräfte können von Printmedien, auch Unterrichtswerken, die ab 2005 erschienen sind, bis zu 10% (maximal 20 Seiten) einscannen.
  • Lehrerinnen und Lehrer können diese digitalisierten Materialien ebenfalls für den eigenen Unterrichtsgebrauch vervielfältigen und an ihre Schüler weitergeben, auch zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung.
  • Die eingescannten Materialien können zudem für die Schülerinnen und Schüler ausgedruckt werden und im Unterricht über PCs, Whiteboards und/oder Beamer wiedergegeben werden.
  • Die Lehrerinnen und Lehrer können die Scanns zudem im jeweils erforderlichen Umfang auch auf ihre Speichermedien ablegen (z. B. PC,Whiteboard, iPad, Laptop, etc.) Dies umfasst auch die Speicherung auf einem für die individuelle Lehrkraft geschützten Bereich auf dem Schulserver.

Das Fotokopieren aus Werken bleibt entsprechend den Regelungen des Gesamtvertrages gestattet, wobei als "kleiner Teil eines Werkes" aus Rechts- und Praktikabilitätsgründen fortan ein Umfang von 10% eines Werkes, maximal jedoch 20 Seiten, gilt.

 

Weitere Informationen:

 
Download: Broschüre "Digitale Schulbücher, Einscannen & Kopieren in der Schule"

 
 
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